Schülergästehaus der Gerüstbauer, Groß-Gerau – Businessplan, Großküchenplanung und Verpflegung aus einer Hand

Fachplanung · Groß-Gerau3D-Grundriss der herstellerneutral geplanten Großküche im Schülergästehaus der Gerüstbauer in Groß-Gerau – Regenerier- und Ausgabeküche für 124 Portionen
Businessplan · Großküchen-Fachplanung · Gemeinschaftsverpflegung

124 Betten für den Nachwuchs im Gerüstbau – Businessplan, Verpflegungskonzept & Großküche samt Abluft aus einer Hand.

124 BettenAlle drei SäulenHOAI-Großküche

Projekt auf einen Blick

KundeAVM gGmbH (Betreiber) · Bauherr: Sozialkasse des Gerüstbaugewerbes (SOKA-GERÜST)
Jahr2024–2025 · Übergabe November 2025
OrtSudetenstraße 1, Groß-Gerau (Hessen)
TypBusinessplan · Großküchen-Fachplanung (HOAI) · Verpflegungskonzept

Unsere Leistungen

Wirtschaftlichkeit, Großküche und Verpflegung – aufeinander abgestimmt, aus einer Hand.

Businessplan und tragfähiges Betriebskonzept
Großküchen-Fachplanung nach HOAI (Grundriss + 3D)
Finanz-, Kosten- und Stellenkalkulation
Verpflegungskonzept für die Vollverpflegung
HACCP-Konzept und Hygienegrundsätze
Vorbereitung von Catering- und Betreibervertrag
Ausgangslage

Herausforderung

Die Sozialkasse des Gerüstbaugewerbes hat in Groß-Gerau ein neues Schülergästehaus errichtet: 124 Betten in 55 Zimmern für Auszubildende im Gerüstbau, die aus dem gesamten süd- und südwestdeutschen Raum zu den Bundesfachklassen kommen. Betreiber ist die AVM gGmbH. Die Aufgabe war nicht der Rohbau, sondern alles, was einen solchen Betrieb erst funktionieren lässt: ein tragfähiges Wirtschaftskonzept, eine Küche, die 124 Menschen zuverlässig verpflegt, und ein Verpflegungssystem, das Hygiene und Recht standhält.

Unser Weg

Lösung

Wir haben das Projekt von der Zahl her aufgezogen und Gewerk für Gewerk zusammengeführt: einen belastbaren Businessplan mit Finanz-, Kosten- und Stellenkalkulation, die Fachplanung der Großküche nach HOAI und das Verpflegungskonzept samt HACCP-Grundsätzen. Dazu haben wir Betreiber- und Cateringverträge vorbereitet – eine betriebsreife Grundlage inklusive der Technik, die im Alltag jeden Tag 124 Portionen schafft.

Drei Gewerke, 2 Projektbeteiligte & ein Ansprechpartner

Als Betreiber des neuen Schülergästehauses stand für die AVM gGmbH der nächste Schritt an – und hier konnten wir das Know-how aus dem übergreifenden Projekt direkt einsetzen und unseren gastronomischen Lösungsansatz optimal umsetzen. Gemeinsam mit Olaf Doerenbach haben wir für die AVM das Konzept, die Bauplanung und die Raum- bzw. Indoor-Struktur geplant und daraus das Verpflegungskonzept abgeleitet. Auf diesem aufbauend haben wir die Großküchen-Fachplanung und die betrieblichen Abläufe in Angriff genommen – Schritt für Schritt aus dem Konzept heraus entwickelt, nicht umgekehrt. Ein Haus für 124 Auszubildende ist kein Hotel und keine Kantine – es ist beides, mit klarem Auftrag und knappem Budget. Das Besondere: Wirtschaftlichkeit, Großküchen-Fachplanung und Gemeinschaftsverpflegung kamen aus einer Hand – drei Welten, die selten jemand gemeinsam beherrscht, sauber aufeinander abgestimmt statt in drei getrennten Angeboten. Für den Betreiber heißt das: keine Schnittstellen-Verluste und ein Konzept, das im Alltag standhält.

Die Küche: geplant für 124 Portionen Vollverpflegung täglich

Weil die Vollverpflegung über das Catering von Das Mangold angeliefert wird, haben wir die Küche als Regenerier- und Ausgabeküche geplant – schlank, effizient und auf den täglichen Ablauf für 124 Personen ausgelegt. Die komplette Geräteplanung umfasste Kombidämpfer, Herd, Spül- und Kältetechnik, Ausgabe, Lüftung und Fettabscheider – herstellerneutral ausgewählt und als Grundriss samt 3D-Visualisierung geliefert. So sahen Betreiber und Betriebsleiter vorab, wie die Küche funktioniert, bevor das erste Gerät bestellt war. Außerdem müssen zu diesem Zeitpunkt auch Veterinäramt und Bauamt ihren Segen geben – und genau die frühe Abstimmung verhindert Ärger und Kosten zu einem späteren Zeitpunkt. Das ist der klare Vorteil einer Fachplanung vorab: Was in der Planung geklärt ist, kostet später keine teure Nachbesserung. So entstand ein durchgängiger roter Faden – von der ersten Konzeptidee über die Raumstruktur und das Verpflegungskonzept bis zur fertig geplanten Küche, alles aufeinander abgestimmt, aus einer Hand.

Erfolgreicher Abschluss

Das Schöne an diesem Projekt: Alle Beteiligten waren echte Profis. Entsprechend entspannt lief der Ablauf – ohne Probleme, mit einer pünktlichen Übergabe. In der heutigen Zeit ist das fast schon eine Seltenheit. Im November 2025 wurde das Schülergästehaus übergeben, ab Januar 2026 ziehen die ersten Auszubildenden ein. Der Betreiber ging mit einem durchgerechneten, betriebsreifen Konzept an den Start – vom wirtschaftlichen Fundament über eine herstellerneutral geplante Großküche bis zu Verpflegung und Hygiene. Belastbare Zahlen und funktionierende Technik statt Bauchgefühl. Wer ein vergleichbares Projekt plant, findet in unserer Gastronomieberatung und der Großküchenplanung nach HOAI den passenden Einstieg.

Dr. Stefan HäuseleDr. Stefan HäuseleVorstand, Sozialkasse des Gerüstbaugewerbes

Mit raimannConcepts haben wir einen Spezialisten für Küchenplanung gefunden, der unsere Anforderungen schnell erfasst und planerisch sowie praktisch umgesetzt hat. Von uns gibt es ein Daumen hoch!

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